Trachtenmieder


Wie muss ein Trachtenmieder sitzen?

Das Mieder erinnert nicht ohne Grund an eine Korsage. Es sollte daher hauteng, wie eine zweite Haut anliegen. 

Erst durch diese enge Passform, werden alle Kurven und das Dekolleté optimal in Szene gesetzt. Anfangs denkt man oft, man könne kaum atmen aber das täuscht. Man gewöhnt sich relativ schnell daran und hat erst durch diesen straffen Sitz, den perfekten Look.

Ein Blick in den Spiegel überzeugt. Selbst ein Bauchansatz oder ein bisschen Hüftspeck wird kaschiert. Die Brust sitzt genau da, wo sie hingehört und das Dekolleté wird zu einem wahren Augenschmaus.
Dennoch unsicher welche Größe nun die richtige ist? Zur Orientierung kannst du gerne einen Blick auf unsere Größentabelle werfen.

Vielseitige Kombinationsmöglichkeiten beim Trachtenmieder

Die Trachten von Krüger lassen sich auch perfekt zur Alltagskleidung, wie Lederhosen, Röcke oder Jeans kombinieren. Besonders das Damenmieder ist an Vielseitigkeit nicht zu toppen. Für besondere Anlässe tragen modebewusste Damen es gerne zu edlen Lederhosen oder zum Lederrock. Wer den Trachtenstil nicht ganz vernachlässigen möchte, kann das beliebte Oberteil auch zu einer schicken Trachtenjeans tragen und liegt damit voll im modischen Trend. 

Zum Trachtenfest, auf die Wiesn oder auch zu einer traditionellen bayerischen Hochzeit wird die Korsage, kombiniert mit einem edel bestickten Trachtenrock zu einem traditionellen Festtagsoutfit. Durch die Wahl der passenden Trachtenbluse und der Schuhe kann der Style noch perfekt unterstrichen werden. Lässig und bequem sind flache Ballerinas. Weiblich und sexy sieht die Trachtenkombination mit hochhackigen Pumps aus. 

Ein Trachtenmieder ist schon ein Schmuckstück für sich. Details wie die überkreuzte Schnürung, Rüschen und Schleifen erfordern daher keinen auffälligen Schmuck mehr. Ein dezentes Halsband oder eine einfache Silberkette mit Herz oder Blume reichen vollkommen aus, um das atemberaubende Dekoletté dezent ins rechte Licht zu rücken. 

Wie entstand das Trachtenmieder?

Ursprünglich stammt das Damenmieder aus dem 16. Jahrhundert. Aus der Renaissance heraus hat dieses sexy Kleidungsstück bis in die heutige Zeit dazu gedient, die Figur der Frauen zu formen und zu modellieren. Trug man das edle Kleidungsstück früher noch als stützendes Wäschemieder unter der Bluse oder dem Kleid, wird es heute besonders bei den Trachten als edle Oberbekleidung getragen. Aber auch bei Festtagskleidungen kann man die unterschiedlichsten Modelle heute wieder immer öfter finden. 

Das Trachtenmieder wird vorne gebunden und verstellt. Erotische Mieder zu kurzen Lederpants oder engen kurzen Röcken dagegen sind meist am Rücken geschnürt. Manche Modelle sind dazu noch mit einem kurzen Schößchen ausgestattet. Dadurch wird die Taille sehr zierlich und die Hüfte noch mehr betont. Die typische Eieruhrform entsteht. 

Moderne Mieder sind heute nicht nur bei den Trachten und im Erotiksektor zu finden. Sie werden zudem immer beliebter als Partykleidung. Der medizinische Nutzen wird dabei meist nicht mehr so stark aufgegriffen. Diesen Part haben mittlerweile die Korsetts übernommen. 

So wird das Trachtenmieder wieder wie neu!

Ob man ein Trachtenmieder selbst waschen kann, hängt vom Material ab. Wenn man nicht sicher ist, findet man die Pflegehinweise immer im Trachtenmieder eingenäht. Baumwolle ist immer selbst zu waschen. Dabei sollte man auf eine niedrige Temperatur gehen und auch den Schleudergang höchstens auf 600 Umdrehungen einstellen. Seide oder Satin dagegen bringt man besser in die Reinigung. Beide Stoffe könnten Farbe abgeben und daher sollten sich damit lieber die Spezialisten beschäftigen. 

Aufgrund der Haken und Ösen am Mieder ist es ratsam, das Kleidungsstück auf links zu drehen. Um das wertvolle Oberteil zu schützen ist es empfehlenswert, dieses in einen Wäschesack zu packen. Das bietet zusätzlichen Schutz. Auch ein Kopfkissenbezug kann als Wäscheschutz benutzt werden. 

Was macht man mit hartnäckigen Flecken? Bei einem Baumwolloberteil kann man selbst Hand anlegen. Mit Gallseife lassen sich viele Flecken aus dem beliebten Oberteil entfernen. Bei anderen Stoffarten sollte man allerdings auf Nummer Sicher gehen und die Reinigung damit beauftragen. 

Bierflecken können sehr hartnäckig sein. Was bei Lederhosen abperlt und sich mit einem feuchten Tuch entfernen lässt, setzt sich bei normalen Stoffen, je länger der Fleck einwirken kann, hartnäckig fest. Auch hier kann nur noch eine professionelle Reinigung helfen. 

Auf den Wäschetrockner sollte man verzichten. Die Stoffe könnten einlaufen und die Form des edlen Oberteils ruinieren. Nach der Wäsche, hängt man das gute Stück einfach über einen Bügel und lässt es an der frischen Luft trocknen. Oftmals kann man sich dann auch das Bügeln ersparen. 

Immer dann, wenn man sich nicht sicher ist, ist es besser, professionelle Hilfe zu nutzen. Bei vielen anderen Fragen zur Reinigung hilft oft ein Blick in die Pflegehinweise.
 
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